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Chatkontrolle: Datenschutzbehörden fordern vollständigen Verzicht auf Massenüberwachung

Die Datenschutzkonferenz (DSK) fordert einen vollständigen Verzicht auf die anlasslose Massenüberwachung privater Kommunikation – Reaktion auf den EU-Chatkontrolle-Vorschlag.

Was ist die Chatkontrolle?

Die EU-Kommission plant seit Jahren eine Verordnung, die Anbieter von Messaging-Diensten verpflichten würde, private Nachrichten automatisch auf illegale Inhalte zu durchsuchen. Kritiker nennen dies schlicht Massenüberwachung.

DSK fordert vollständigen Verzicht

Im Februar 2026 forderte die Datenschutzkonferenz (DSK) – das Gremium aller deutschen Datenschutzbehörden – einen vollständigen Verzicht auf anlasslose Überwachung privater Kommunikation. Die Begründung: Eine solche Maßnahme würde das Grundrecht auf Privatsphäre und das Fernmeldegeheimnis fundamental verletzen.

Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Gefahr

Um Nachrichten automatisch scannen zu können, müsste die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – der Goldstandard für sichere Kommunikation – ausgehebelt werden. Das würde nicht nur Kriminellen schaden, sondern auch Journalisten, Aktivisten und allen Bürgern die Privatsphäre wünschen.

Was du tun kannst

Nutze Messenger mit echter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wie Signal. Informiere dich über deine Datenschutzrechte und fordere sie aktiv ein – i2 hilft dabei, deine digitalen Spuren zu minimieren.

# Chatkontrolle # Überwachung # EU # Datenschutz

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